Wohnen im Jugendalter – Jahres(frei)zeiten
Frühling [ˈfʀyːlɪŋ]
Wenn der Winter sich langsam zurückzieht und die ersten zaghaften Sonnenstrahlen die Erde streicheln, ruft das Wasser. Dann tauschen die jungen Abenteurer ihre Handtasche gegen Drybags und folgen dem Flüstern der Bäche und Flüsse. An den Ufern der Urnäsch, der Steinach oder der Goldach beginnt eine Reise voller Entdeckungen. Das Wasser glitzert wie flüssiges Silber, während es zwischen Steinen tanzt, und jeder Schritt durch das kühle Nass fühlt sich an wie ein kleines Erwachen. Lachen hallt durch die frische Luft, Spuren werden im weichen Boden hinterlassen und die Natur wird zum Spielgefährten – wild, lebendig und ein wenig geheimnisvoll.
Die WG-Weekends bieten Jugendlichen die Möglichkeit, den Alltag zu verlassen, gemeinsam unterwegs zu sein und neue Erfahrungen in der Natur zu sammeln. Über das Jahr verteilt entstehen so unterschiedliche Erlebnisse – geprägt von Jahreszeit, Umgebung und den Ideen der Gruppe.
Sommer [ˈzɔmɐ]
Wenn die Tage lang und warm sind, zieht es die Gruppe hinaus in die Weite. Die Reise führt sie an den Bodensee. Mit dem Velo brechen sie auf, der Wind begleitet sie und trägt ihre Stimmen über Felder und Wege. In Romanshorn verwandelt sich die Reise – Räder werden gegen Kanus getauscht, und plötzlich gleiten sie über das Wasser, als wären sie Teil davon. Zwischen Kesswil und Romanshorn finden sie schliesslich eine Wiese, verborgen wie ein kleines Paradies. Dort, zwischen Himmel und See, entsteht ein Moment ausserhalb des Alltags.
Die WG-Weekends bieten Jugendlichen die Möglichkeit, den Alltag zu verlassen, gemeinsam unterwegs zu sein und neue Erfahrungen in der Natur zu sammeln. Über das Jahr verteilt entstehen so unterschiedliche Erlebnisse – geprägt von Jahreszeit, Umgebung und den Ideen der Gruppe.
Herbst [hɛrpst]
Wenn die Blätter in goldenen Farben leuchten und die Luft einen Hauch von
Abschied trägt, werden die WG-Abenteurer zu Nomaden. Sie ziehen hinaus – vielleicht zum geheimnisvollen Wildmannlisloch, vielleicht entlang der Ufer des Zürichsees. Die Wege knirschen unter ihren Füssen, und der Wind erzählt Geschichten aus längst vergangenen Zeiten. Es ist eine Zeit des Unterwegsseins: kein festes Ziel, sondern das gemeinsame
Gehen zählt. Zwischen Felsen, Wäldern und weiten Blicken entdecken sie nicht nur die Landschaft, sondern auch ein Stück der Gruppe und von sich selbst.
Die WG-Weekends bieten Jugendlichen die Möglichkeit, den Alltag zu verlassen, gemeinsam unterwegs zu sein und neue Erfahrungen in der Natur zu sammeln. Über das Jahr verteilt entstehen so unterschiedliche Erlebnisse – geprägt von Jahreszeit, Umgebung und den Ideen der Gruppe.
Winter [ˈvɪntɐ]
Und dann kommt der Winter – leise und klar. Die Welt wird still und weiss, und
die Gruppe zieht in die Berge, dorthin, wo die Luft nach Kälte und Freiheit schmeckt. Ob beim Iglu bauen auf der Schwägalp oder bei einem Wochenende in Valbella: Gemeinsam bereiten sie sich vor, kochen, packen, planen – als würden sie sich auf eine Expedition begeben.
Im Schnee teilt sich die Gruppe: Einige fliegen auf Skiern die Hänge hinab, andere lachen beim Schlitteln, während ihre Spuren sich in den weissen Teppich zeichnen. Der Weg zu einem Haus im Wald fordert sie – doch niemand bleibt zurück. Gemeinsam erreichen sie ihr Ziel.
Die WG-Weekends bieten Jugendlichen die Möglichkeit, den Alltag zu verlassen, gemeinsam unterwegs zu sein und neue Erfahrungen in der Natur zu sammeln. Über das Jahr verteilt entstehen so unterschiedliche Erlebnisse – geprägt von Jahreszeit, Umgebung und den Ideen der Gruppe.